Stepped Care+

Stepped Care heißt Versorgung nach einem Stufenkonzept: Auf der ersten Stufe befinden sich niedrigschwellige Beratungsangebote durch die TAFF-Berater:innen sowie Gruppenmaßnahmen. Bei Bedarf werden andere Beratungs- oder Fachstellen eingebunden. Auf den folgenden Stufen werden Klient:innen, die einen erhöhten Bedarf haben, in eine ambulante Therapie oder in eine Klinik vermittelt. Die Intensität der Angebote variiert also je nach Bedarf der Klient:innen. Nicht alle psychisch belasteten Geflüchteten benötigen eine klassische Einzeltherapie, oft „genügen“ andere niedrigschwelligere Formen der Unterstützung/Entlastung.

Einzelberatung

Unsere Mitarbeitenden sind erste Anlaufstelle für Geflüchtete mit psychischen Problemen. Sie klären den Behandlungsbedarf und entscheiden dann über das weitere Vorgehen. In vielen Fällen hilft bereits die niedrigschwellige individuelle Beratung und Stabilisierung durch die TAFF-Berater:innen, damit es den Klient:innen besser geht.

Die Verzahnung von Einzelberatung und Netzwerkarbeit

Erst bei weiterem Bedarf wird diese Einzelberatung ergänzt um niedrigschwellige Gruppenangebote oder auch eine Anbindung an andere Beratungsinstitutionen. Im Sinne des stepped care Ansatzes erfolgt die Beratung oder Behandlung nun also auf der nächsten Stufe. Hier gewinnt die Netzwerkarbeit und die Einbindung von Netzwerkpartner:innen vermehrt an Bedeutung.

Unser Buch

Dieses Handbuch zeigt, wie es geht – inspirierende Impulse für die Praxis, konkrete Anleitungen und zahlreiche Fallbeispiele helfen, lokale Ressourcen für die Versorgung psychisch belasteter Geflüchteter zu aktivieren.

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